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by AK

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Route

Und so war dann unser Tag in London...

Vom Bahnhof Liverpool-Street ging es mit der U-Bahn Richtung Covent Garden, Fahrpreis 1,60 britische Pfund.
Achtung, die Tickets gut verwahren, die braucht man, wenn man den Bahnsteig verlassen möchte. Ansonsten sind 10 britische Pfund an Strafe fällig!

Mit der Centralline ging es bis Holborn und dort weiter mit der Piccadilly-Line gen Covent Garden.

Es sind sehr schöne alte Markhallen, nur als wir dort so gegen 9:30 ankamen war leider noch nichts los.

Die BigBus-Haltestelle haben wir trotz Stadtplan und Busplan erst nach einigem Fragen und Suchen gefunden.

Im Bus bekam man einen kleinen Kopfhörer und konnte dann die Sprache wählen.

Zwei Stationen weiter sind wir direkt wieder ausgestiegen um uns St. Pauls anzusehen. Doch leider sah man von außen nicht viel, weil das Gebäude eingerüstet war. Wir haben einen Blick hineingeworfen, und auch innen sah man Gerüste. Da wir ja um 11 Uhr den Wachwechsel sehen wollten, war uns die Kürze der Zeit keine 6 britische Pfund Eintritt wert und es ging weiter.
Warten auf den nächsten blauen Bus...

Die Busfahrt führte dann erst über eine Themsebrücke mit tollem Blick auf die Tower-Bridge und dann über die Tower-Bridge selber, schon sehr beeindruckend. Der weitere Verlauf führte immer an der Themse entlang.

Am Westminster-Pier sind wir wieder ausgestiegen. Als nächstes stand Changing of the Guard auf dem Programm. Durch eine Absperrung war ein Teil des Weges versperrt. Der Zeiger der Uhr stand schon auf nach 11 Uhr. Laut Internet sollte der Wachwechsel 30 Minuten dauern. Da aber laut Auskunft einer Polizistin, die wir nach dem Weg gefragt hatten, die Zeremonie nur 10 Minuten dauert, beschlossen wir, den Programmpunkt sausen zu lassen.

Zu Fuß haben wir uns dann auf den Weg gemacht, vorbei am BigBen und dem Houses of Parliament gen Westminster Abbey. Auch hier standen 6 britische Pfund auf der Preisliste. Diesmal haben wir uns für eine Besichtigung entschieden und haben es auch nicht bereut. Ein imposantes Bauwerk, in dem viele interessante Dinge zu sehen sind.
Innen war es nicht gestattet zu fotografieren.

Nach der Bushaltestelle am Westminster Abbey mußten wir dann wieder ein wenig suchen. Und dann war wieder warten angesagt...
Warten auf den blauen Bus......
Aber nachdem schon ettliche rote vorbeigekommen waren, haben wir uns dann entschieden, den nächsten nehmen wir, egal ob blau oder rot. Und, es war natürlich ein roter...

Vom Buckingham Palace hat man auf der Fahrt leider nur sehr, sehr wenig gesehen, da der Bus seitlich dran vorbeifuhr.

Die Endstation des Buses war dann am Green Park. Dort wollten wir dann eigentlich weiter mit einem blauen zu Harrods, von dort zurück zu Fuß zum Speakers Corner und von dort mit einem roten Bus den Rest der Route bis Westminster.
Aber das war die Planung am grünen Tisch gewesen. Rot hatte kein Deutsch im Angebot, wie wir ja inzwischen gemerkt hatten, und sich ein zweites Mal dieses nervtötende Marktschreiergequasel anhören...?

Oder mit blau zu Harrods und zurück mit der U-Bahn?
Aber da auch gerade mal wieder kein blauer Bus fuhr, haben wir auch den Programmpunkt Harrods gestrichen und uns entschieden, unsern Weg zu Fuß fortzusetzen. Zumal auch auf den Straßen die Durchschnittsgeschwindigkeit durch erhöhtes Verkehrsaufkommen immer mehr sank.

Unser Weg führte uns die Piccadilly entlang, vorbei am Piccadilly Circus, und dann ging es weiter Richtung Trafalgar Square.
Eigentlich hatten wir uns, wegen der Enge der Zeit, für Rucksackverpflegung mit Brötchen entschieden, sind dann aber doch in einem Pizza Hut eingekehrt, am dem wir vorbeikamen. All you can eat für 5 und paar Zerquetschte britische Pfund.

Einen Blick in "The Mall" geworfen ging es dann weiter durch den St. James's Park.
Unser Weg führte uns dann doch noch an der Horse Guard vorbei. Auch ohne Wachwechsel ein imposanter Anblick. Wenn man über den großen Platz und durch den Torbogen geht, so kommt man an zwei Fußwachen und zwei Pferdewachen vorbei, die dort ihren Dienst schieben.

Von Downing Street No 10 ließ sich leider nur ein Blick durch Gitterstäbe erhaschen. Die Straße ist ziemlich abgeriegelt.

Angekommen am Westminster Pier mußten wir nicht lange auf das nächste Schiff warten. Von dort hat man einen tollen Blick auf das Riesenrad.

Weiter ging es auf dem Schiff. Irre geniale Ausblicke auf die Ufer der Themse zu beiden Seiten vom freien Oberdeck des Schiffes aus.

Vor der Tower-Bridge liegt die MS Belfast, ein altes Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg.
Die Tower-Bridge selber auch ein sehr imposanter Anblick, an dem man sich nicht satt sehen kann.
Und dann gab es noch etwas zu sehen, von dem ich nicht weiß, wie häufig es vorkommt, aber wir hatten das Glück: die Brücke öffnete sich und ein Segelschiff fuhr hindurch.

Endstation der Themsefahrt war dann der Tower-Pier.

Den Tower noch zu besichtigen, dafür war die Zeit zu kurz (und der Eintritt in Relation zu hoch). Man kann aber einmal herumwandern und sich auch so schon einen Eindruck von seiner Mächtigkeit verschaffen.

Weil noch genügend Zeit war, entschieden wir uns den Weg gen Liverpool Street ohne U-Bahn, sondern zu Fuß zurückzulegen. So kamen wir dann auch nochmal in nächster Nähe an der "City Mall" vorbei. Es erinnert ein wenig an ein überdimensionales Osterei und ragt weit sichtbar empor.

Weiter ging es dann wieder mit dem Stansted-Express gen Flughafen.
Hier klappt sich dann allmächlich das Kapitel über einen London-Kurztripp wieder zu.

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